Behandlung von Nierenerkrankungen

Häufig lässt sich die Nierenfunktion durch konservative internistische Maßnahmen verbessern. Falls dies jedoch nicht wirksam ist und sich die Nierenfunktion sehr stark verschlechtert, müssen Dialyseverfahren zum Einsatz kommen. Bei chronischem oder akutem Versagen der Nierenfunktion zählen die Dialyseverfahren der Hämodialyse, Hämofiltration und Hämodiafiltration sowie die Peritonealdialyse zu den therapeutischen Möglichkeiten der Nierenersatztherapie. Ohne diesen Einsatz bedroht der Ausfall der Nierenfunktion das Leben der Patienten durch die Urämie (Harnvergiftung).
Das Klinikum Karlsburg verfügt über fünf modernste Dialyseplätze zur intermittierenden Hämodialyse sowie die Möglichkeit der Peritonealdialyse (CAPD, APD, CCPD, IPD, NIPD )und über alle kontinuierlichen Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit einem Versagen der Nierenfunktion während der Intensivtherapie (CVVH, CVVHD, CVVHDF sowie Citrat-Dialysen speziell bei Gerinnungsstörungen und Blutungsneigungen).
Die Ausstattung mit Hämodialysegeräten vom Typ 4008/S von Fresenius Medical Care ermöglicht die gezielte Anwendung von:

  • Bikarbonatdialysen
  • effektiven Ultrafiltrationsprofilen
  • gezielten Natriumprofilen
  • Single-Needle-Verfahren
  • Online Clearance Monitoring (OCM)
  • Haemodiafiltration
  • Blutdruckmonitoring
  • Blutvolumenmonitoring (BVM)
  • Bestimmung des Rezirkulationsvolumens mit Dialyseshunt

Mit steigender Tendenz führen wir derzeit jährlich etwa 1200 bis 1500 stationäre Dialysebehandlungen durch.