Geschichte des ersten Aortenklappenstents

In Frankreich 2002 erster Aortenklappenstent implantiert

Im Jahr 2002 wurde von Prof. Dr. Alain Cribier in Rouen in Frankreich der erste Aortenklappenstent bei einem Patienten implantiert. Der 45-jährige Patient war multimorbid mit einer höchstgradig eingeschränkten LV Funktion. Der Klappenstent wurde wegen einer schweren pAVK transeptal über den linken Vorhof in den Aortenannulus eingesetzt.  Dieses Verfahren war Ergebnis einer 25-jährigen Entwickung, die 1985 mit der ersten Ballondilatation einer hochgradigen Aortenstenose bei einem kardial dekompensierten Patienten begann, ebenfalls durch Alain Cribier in Rouen. Allerdings setzte sich die alleinige Ballondilatation nicht durch, da sich in der Regel schnell eine Restenosierung der Klappe oder eine im Ausmaß nicht vorhersehbare Klappeninsuffizienz entwickelten. Das Motiv für die Aortenklappenstents war für den jungen Kardiologen Cribier die Tatsache, dass ältere Patienten (>75 Jahre) von den Herzchirurgen wegen des hohen OP-Risikos in der Regel abgelehnt wurden und verstarben. Bis zum Einsatz der Klappenstents wurden 30 Prozent aller Patienten mit einer Aortenklappenstenose wegen des hohen Lebensalters und Begleiterkrankungen nicht operiert! 
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