Rauchstopp-Kurse mit hoher Erfolgsquote 

Seit zehn Jahren bietet das Klinikum Karlsburg als Nichtraucher-Krankenhaus zweimal im Jahr Rauchstoppkurse für Menschen an, die den Willen haben, sich das Rauchen abzugewöhnen.  Infos zu den Rauchstopp-Kursen erteilt im Klinikum Pastorin Brita Bartels (038355 70-2549) oder bei der Volkssolidarität Anklam Cordula Hauptmann (Tel: 03971-2905432).  Die Teilnahme an den wissenschaftlich fundierten Kursen wird von vielen Krankenkassen unterstützt.

Nichtraucher seit drei Monaten - Bericht nach einem Rauchstopp-Kurs

Gut gelaunt erscheinen am 8. April 2015 im Hörsaal des Klinikums Karlsburg fünf Teilnehmer des vierwöchigen Rauchstopp-Kurses, der am 12. Januar gestartet war. Stolz können sie sich "Nichtraucher" nennen. Drei Monate nach der letzten Zigarette sind sie über den Berg, wie sie betonen. Sie finden sich noch einmal zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Ob es die anderen vier Kursteilnehmer auch geschafft haben, weiß niemand genau zu sagen. Die Nichtteilnahme muss nichts bedeuten, meint Therapeutin Cordula Hauptmann. Sie leitete im Auftrag der Volkssolidarität Anklam und des Klinikums Karlsburg den Kurs.
"Sie haben einen tollen Job gemacht", lobt Eckard Gurk die erfahrene Kursleiterin. Der 72-Jährige ist froh, sein Laster, das Rauchen, besiegt zu haben. Er fühle sich wohl und könne besser atmen. Und seine Gardinen seien nach dem Waschen im Januar noch immer schneeweiß, erzählt er lächelnd. "Ich wollte das hundertprozentig schaffen und habe es allen erzählt, dass ich den Kurs besuche. Ich kann und will nicht zurück."
Das Nichtrauchen habe viele Vorteile, berichtet auch Bettina Storch. Endlich fühle sie sich nicht mehr unter Druck, ständig rausgehen und rauchen zu müssen. Ihre Gewohnheiten habe sie bewusst geändert. Jetzt entspanne sie nach einem Arbeitstag mit einem guten Tee oder einem Gläschen Wein im häuslichen Wintergarten.
Ina Müller berichtet, dass ihr das Aufhören weniger schwer fiel, als sie ursprünglich dachte. Sie genieße es, beim Sport wieder mehr Kondition zu haben und mit 20-Jährigen mithalten zu können. Der Sport und die Vorbildwirkung für seine Kinder waren auch die Antriebskraft für Olliver Suckow. "Mein Zwölfjähriger ist stolz auf mich", erzählt er. Auf keinen Fall gebe es ein Zurück, obwohl er noch immer Nikotinpflaster braucht.
Norbert Schreiber hat die Pflaster schnell abgelegt. Sie juckten und hinterließen rote Flecken. Er hat es auch ohne die Hilfsmittel geschafft und freut sich über seinen Erfolg. Nur ein paar Kilo hat er inzwischen zugenommen, so wie die anderen auch. "Immer eins nach dem anderen", beruhigt er sich selbst. Die Sucht bekämpfen und gleichzeitig die Ernährung umstellen, das falle unheimlich schwer.
Therapeutin Hauptmann weiß aus jahrelanger Kurs-Erfahrung, dass es den meisten Teilnehmern so geht. Zwischen drei und fünf Kilo mehr sind es in der Regel. "Als Raucher belasten Sie Ihr Herz, als wenn Sie 30 Kilo mehr wiegen würden", erklärt Hauptmann. Trost ist das kaum. Aber die gesundheitlichen Vorteile als Nichtraucher sind ein starkes Motiv. Denn das Rauchen schadet sämtlichen Gefäßen und vor allem Lunge und Herz.
Seit zehn Jahren engagiert sich das Klinikum Karlsburg als Nichtraucher-Krankenhaus und berät Patienten. Die wissenschaftlich-fundierten Kurse, die das Klinikum gemeinsam mit der Volkssolidarität Anklam organisiert, versprechen eine große Erfolgsquote. Nach einem Jahr sind 50 Prozent der Teilnehmer noch immer Nichtraucher.
Drei Monate nach dem Rauchstopp-Kurs: Eckard Gurk, Therapeutin Cordula Hauptmann, Olliver Suckow, Norbert Schreiber, Tina Müller und Bettina Storch (von links).

Pastorin

Pastorin Brita Bartels
Telefon: 038355 70-2549 
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038355 70-2191
Telefax: 038355 70-1227
E-Mail:
seelsorge.karlsburg@drguth.de

Nächster Rauchstoppkurs
beginnt im Januar 2017

Rauchen schädigt die Gesundheit. Wer seine Sucht bekämpfen möchte, schließt sich am Besten einem professionell geführten Kurs an. In Karlsburg beginnt ein neuer Rauchstoppkurs am 9. Januar 2017. Anmeldungen bitte unter Telefon: 03971211438 (Volkssolidarität Anklam) oder bei Brita Bartels im Klinikum Karlsburg. 
Telefon: 038355 70-2549  bzw. mobil im Haus:  038355 70-2191 E-Mail: