Klinikorganisation unter Coronabedingungen

Die Corona-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf unser aller Leben. Das Klinikum Karlsburg hat zu Beginn der Pandemie das 2016 eröffnete Wundzentrum zur Quarantäneeinheit umgewidmet und die Patienten des Wundzentrums zeitweise auf eine periphere Station verlegt. Die acht Einzelzimmer des Wundzentrums wurden zu Intensivzimmern umgebaut. Da die Testkapazitäten zu Beginn der Pandemie noch sehr limitiert waren und sehr lange auf die Ergebnisse gewartet werden musste, wurden sämtliche Risikopatienten vorsorglich im Quarantänebereich untergebracht und einige Patienten auch im OP des Quarantänebereiches operiert.
Das Freihalten von Betten für potenzielle COVID-19-Patienten führte zu einer deutlichen Abnahme der Klinikauslastung bis auf einen Tiefststand von 25 Prozent im Monat April 2020. Begleitend wurden aber auch deutlich weniger Notfallpatienten aufgenommen. So haben wir im April ca 50 Prozent weniger Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom in Karlsburg versorgt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Folglich muss man davon ausgehen, dass viele Patienten schlichtweg Angst hatten, unsere Klinik aufzusuchen. Diese Beobachtung machten auch viele andere Herzkliniken in Deutschland und Europa.

Hygienemanagement - Jeder stationäre Patient wird getestet

24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche werden Notfälle versorgt

Für Notfallpatienten ist die Versorgung im Klinikum Karlsburg weiter wie gewohnt für 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche gewährleistet. Zimmer zur Isolierung für potentielle Covid-19-Patienten werden vorgehalten. Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom werden weiterhin auf unserer Chest-Pain-Unit versorgt und unverzüglich in unserer Herzkatheterlabor untersucht und behandelt. Auch unsere Klinik für Herzchirurgie und die Intensivmedizin steht jederzeit für Notfälle bereit.

Krankenbesuche nur im Ausnahmefall

Ambulante Patienten:

Ambulante Patienten, bei denen kein Corona-Abstrich erfolgt, werden ausschließlich im Untergeschoss der Diabetesklinik gegenüber der Mensa diagnostiziert und behandelt. Wir möchten damit vermeiden, dass die ambulanten Patienten, bei denen kein Corona-Abstrich durchgeführt wird, Kontakt zu stationären Patienten haben.

Klinik-Dienstleister:

Alle Besucher, die aus beruflichen Gründen in das Klinikum kommen, etwa Mitarbeiter von Service- und Dienstleistungsunternehmen, werden an der Rezeption registriert und müssen einen Fragebogen hinsichtlich einer Corona-Gefährdung ausfüllen.

Cafeteria:

Die Cafeteria im Foyer ist nur noch von 11:00 bis 14.30 Uhr und ausschließlich für Mitarbeiter geöffnet. Ziel ist es, die Anzahl der Menschen im Eingangsbereich möglichst überschaubar zu halten.

Händedesinfektion:

Eine regelmäßige Händedesinfektion ist eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung von Corona-Infektionen. Aus diesem Grunde wurden in allen Bereichen Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

Konferenzräume:

Sämtliche kleinen Konferenz- und Besprechungsräume, in denen die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, wurden geschlossen. Unsere Besprechungen finden jetzt in den zwei großen Konferenzräumen unter Wahrung der Abstandsregel statt. Diese Räume sind gut belüftbar und mit digitaler Konferenztechnik ausgestattet.

Krankenbesuche:

Es ist unser oberstes Ziel, unsere Patienten und Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Deswegen haben wir uns entschlossen, die bestehenden strikten Besuchsregelungen bis auf Weiteres beizubehalten, weil ein konkretes Infektionsrisiko mit dem Virus weiter besteht und Ansteckungen durch Besucher mit nicht-entdeckten Infektionen verhindert werden sollen.
Allerdings können in Absprache mit dem zuständigen Oberarzt Besuche in Einzelfällen vereinbart werden. Für Patienten mit einem längeren Krankenhaus-Aufenthalt haben wir auch die Möglichkeit eingerichtet, über ein Tablet per Video Kontakt zu Angehörigen aufzunehmen. Gern helfen wir bei der Organisation eines Skype-Telefonats.

Mund-Nasen-Schutz:

Selbstverständlich tragen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Karlsburg einen Mund-Nasen-Schutz.


Flyer zu Coronabedingungen zum Herunterladen

Klinikum Karlsburg

der Klinikgruppe Dr. Guth 
GmbH & Co. KG
Greifswalder Str. 11
17495 Karlsburg

Telefon: 038355 70-0
Telefax: 038355 70-1559

E-Mail: klinikum-karlsburg@drguth.de

Notfalltelefon

Sie haben einen Notfall, oder brauchen einen Arzt außerhalb der Sprechzeiten?

Notfall-Hotline: 038355 700

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